Pädagogisches Konzept

Wir Mitarbeiterinnen haben uns zum Ziel gesetzt, den Kindergartenalltag so zu gestalten. dass er ein Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens wird, in dem sich die Kinder wohl fühlen. Der Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit liegt in der Vermittlung eines gewaltfreien und toleranten Miteinanders. Die Kinder erwerben Sachkompetenz für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und werden in ihrer vorhandenen Neugier bestärkt..

Wir ermöglichen große Freiräume für Entscheidungen, Stärkung eines eigenen Willens, Aufbau von Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. 

Wir fördern das Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung unter Berücksichtigung seiner Persönlichkeit sowie intellektuellen, emotionalen und physischen Möglichkeiten. Daher ist "wahrnehmen, erleben, gestalten" der Schwerpunkt unseres täglichen Miteinanders.

Dies alles geschieht auf der Grundlage einer intensiven Kommunikation.

 

 

Pädagogisches Konzept

Reggio-Pädagogik

Das pädagogische Konzept orientiert sich in wesentlichen Teilen an der Reggio-Pädagogik.

Was ist Reggio?

 

Das Kind

  • hat Rechte
  • hat Bedürfnisse, die erst genommen werden müssen
  • muss respektiert werden
  • ist aktiv
  • ist entscheidungsfähig
  • kennt seine Bedürfnisse und kann diese ausdrücken
  • ist eine individuelle Persönlichkeit

Rollenverständnis der ErzieherInnen

  • sie sind das Gedächtnis der Kinder
  • sie moderieren
  • sie forschen
  • sie dokumentieren
  • sie stellen sich selbst in Frage und Hinterfragen
  • sie arbeiten im Team und spiegeln und lassen sich spiegeln
  • sie bilden sich selbst weiter
  • sie provozieren, das heißt:
    - sie stellen Vertrautes in Frage
    - sie stellen Fragen, die scheinbar unsinnig sind
    - sie stellen Fragen, die den Blick auf das Alltägliche lenken
    - sie stellen Fragen, die historisches Nachdenken auslösen
    - sie stellen Fragen, die Lust am Abenteuer und Entdecken auslösen

Die Räume

  • sie haben Aufforderungscharakter und lassen Platz für eigenes Handeln der Kinder
  • sie sind themenorientiert und präsentieren sich ästhetisch
  • sie nehmen Lebensbezug zum kindlichen Umfeld auf
  • Spiegel, Licht und Transparenz von innen nach außen und umgekehrt
  • es gibt „echtes Mobiliar" und wenig typische Kindergartenmöbel
  • sie bieten Zeug zum Spielen, aber wenig Spielzeug
  • sie lassen Raum für Fantasie, Bewegung, Rückzug und Offenheit
  • es gibt „Sprechende Wände" als Information für alle Beteiligten
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